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GNOME Booth at FrOSCon 2012

Sunday, September 2nd, 2012

For the fourth time in a row I took care of presenting GNOME at the
FrOSCon event in St. Augustin, Germany. FrOSCon is an annual two day long conference for open source and Linux enthusiasts. It’s an awesome conference and every year one of the best ones I’ve attended. This is not only due to the perfect organization by its orga team or the nice variety of projects presenting their work there: every year I meet great people and have great talks with a lot of people at FrOSCon, and this year was no different in this regard.

On Saturday we were for people at the GNOME booth, Steffi, Marcus, Björn and myself took care of preparing our booth and making sure GNOME stood out from the other projects. We used the large green GNOME banner which Marcus brought together with Sirko’s flag and the GNOME Event Box which I had organized. We set up a computer with the latest stable version of GNOME (3.4 at this moment) for visitors to try out and also put a short presentation on my secondary monitor to catch visitors walking by.

We handed out a lot of live CDs (thanks to the Fedora booth for these!) and explained what GNOME is, which advantages it provides and what’s new in the next version to lots of people. We also got a lot of feedback from users and non-users. A handful people told us that they’re using GNOME 3 but wish the old GNOME 2 style would have remained. Another handful of people told us that they were either using GNOME 2 but switched to Cinnamon, XFCE or something else after GNOME 3, and a few haters who never used GNOME told us how bad GNOME 3 is in their opinion. But the majority of people that we’ve talked to liked GNOME 3. Some had fallen in love with GNOME 3 the first time they used it, some needed some time to adapt but love it and its way to work now.

Every time we presented the gnome-shell extensions and showed how they can be enabled and disabled via a simple click from the browser, people were enthused. Only a few people knew about the extensions and were thankful that we told them about it. Even though most people really liked GNOME 3 they were mostly highly interested in adapting it slightly to their needs.

On Sunday morning I’ve given my talk “GNOME 3: A look into its past, present and future”, an up-to-date version of the talk I give their every year. Despite its late announcement and the early starting time it had some attendees (and some people told me they’ve watched it as a live stream). I answered some questions afterwards and later at the booth, and overall it was quite well received (despite my lack of preparation, and that I didn’t really like my talk this year…).

The number of visitors was as usual higher on Sunday so we didn’t have much of free time. Most of the time all three of us (Marcus had to leave Saturday evening) were busy presenting GNOME, answering questions and discussing. One of my favorite moments ever was when I asked a GNOME 3 user if he likes it and he answered:

I don’t really know. I just do my work and it doesn’t get in my way. I don’t notice it.

This comment really made my day!

Another guy told me that he really likes the path GNOME has chosen for its further development, and congratulated us for for having the courage to stick to our ideas, despite the criticism we receive.

After my talk a lot of questions circled around the term “GNOME OS”. I’ve tried to explain to everyone what it means, which great things could result from it and how awesome it would be even if we’d only managed to achieve a fraction of our goals. After some clarification almost everyone agreed and looked forward to the future.

Later that day Björn and me had a discussion with the maintainers of i3, subtle and herbstluft-wm, three tiling window managers. It was interesting to talk about different points of view and discovering that we share several ideal. It also strengthened my plan to do some work on gnome-shell window tiling.

Overall FrOSCon 2012 was a very successful event. The good feedback predominated the bad feedback and compared to the previous year more and more people a giving the new GNOME a chance and start to understand its vision.

GNOME auf der FrOSCon 2009

Friday, August 28th, 2009

Dieses Jahr habe ich mich darum gekümmert, dass GNOME mit einem Stand auf der FrOSCon in Sankt Augustin vertreten ist. Nach der eher mäßigen Präsenz von GNOME auf CeBit und LinuxTag wollte ich dafür sorgen, dass der Stand dem Projekt gerecht wird.

So kümmerte ich mich um chic beflockte Polo-Shirts, ließ Flyer (nach einem Design von Stefan Horning) und ein A1-Poster drucken. Unterstützt wurde ich durch Steffi und Björn; unser Standbunny sorgte noch dazu für leckere Plätzchen.

Wie schon 2005 auf den Essener Linuxtagen versuchte eine Präsentation in Endschlosschleife, das Interesse vorbeilaufender Besucher zu erhaschen. Auf allen Tischen legten wir Flyer und Aufkleber zum Mitnehmen bereit. Neben einer aktuellen GNOME-Installation zum Ausprobieren lockten auch mein eeePC mit Moblin (“Was, das ist GNOME?”) sowie das Nokia N810 (“Was, das ist GNOME-Technologie?”) die Besucher an.

Samstag

Direkt vorweg: Die Flyer gingen weg wir kalte Semmeln vom Vortag – nämlich so gut wie gar nicht. Vermutlich lag dies daran, dass die meisten Besucher Ahnung von der Materie hatten und GNOME bereits kannten. Die Flyer waren eher auf Leute zugeschnitten, denen GNOME noch kein Begriff ist, und wären somit auf den Linuxtagen weitaus sinnvoller gewesen.

Trotzdem konnten wir einigen Leuten den GNOME-Desktop zum ersten Mal vorführen, auch wenn das Gros bereits GNOME benutzte. Wir verwickelten die Leute in interessante Gespräche, und genau das ist, was ich an solchen Veranstaltungen so mag: man kann mit so vielen unterschiedlichen Leuten in Kontakt kommen, von normalen Benutzern über Power User bis hin zu Programmierern.

Richtig voll wurde es am Stand jedoch, als wird die GNOME-Shell starteten und Cheese laufen ließen – die Macht bewegter Bilder plus etwas Neuem! Interessierten gaben wir eine Kurzfassung (“Die ganzen Zeitschriften schreiben Müll, hauptsächlich geht’s ums Aufräumen”) und verwiesen auf meinen GNOME 3-Vortrag ma nächsten Tag. Überraschenderweise lautete die Antwort fast ausnahmslos entweder “Hab ich mir schon vorgemerkt” oder “Danke für den Tipp, ich werde da sein”.

10 Wege, ein GNOME zu werdenEinen Tag zuvor wurde ich gebeten, meinen Vortrag “10 Wege, ein GNOME zu werden” (Video-Rohfassung, Folien) doch zu halten. Obwohl der Vortrag erst kurz vor knapp angekündigt wurde und nicht im Programmheft erwähnt wurde, fanden doch ein paar Zuhörer ihren Weg. Den Vortrag hielt ich absichtlich kurz, um mehr Zeit für Rückfragen zu lassen, doch ich schätzte die Leute falsch ein. Nach dem Vortrag kamen kaum Rückfragen, dafür später am Stand, unter vier Augen, um so mehr.

Anschließend wurde ich von RadioTux interviewt, erzählte über GNOME und GTK+ 3 und beantwortete ein paar angesammelte Zuschauerfragen.

Sonntag

Auch heute drehte sich das allgemeine Interesse der Besucher hauptsächlich um GNOME 3 und GNOME Shell, sodass ich allen nach einem persönlichen Gespräch auch meinen Vortrag am Nachmittag empfahl.

Still und heimlich platzierten wir ein paar GNOME-Füße am KDE-Stand, was kurz darauf mit KDE-Ansteck-Pins gerecht wurde. Richtig blau wurde es, als sich zu den unseren blauen GNOME-Polos und den blauen Fedora-Shirts ein paar blaue KDE-Shirts gesellten. Auch bei den KDE- und Qt-lern lag das Hauptinteresse bei GNOME 3 (“Habt ihr aus KDE 4 gelernt?”) und GNOME Shell. Stolz präsentierte ich die kleinen Details, die man kaum bewusst wahrnimmt, und ließ mir anzeigend KDE 4.3 und Plasma zeigen. Wir stellten fest, dass beide Projekte von einander lernen können und die GNOME Shell durchaus inspirierend wirkte. In der weiteren Diskussion räumte ich ein, dass ich vormals Amarok benutzt habe, mir aber die Art von Amarok 2 überhaupt nicht zusagt. Selbst als ich Amarok 2 frech-dreist als “Funktionsmüllkippe” bezeichnete tat das unserem guten Gespräch keinen Abbruch ;-)

GNOME 3Gerne steckte ich mir einen KDE-Pin ans Polo und machte mich auf den Weg zu meinem Vortrag “GNOME 3″ (Video-Rohfassung, Folien). Der große Hörsaal 1/2 war ordentlich gefüllt, aber irgendwie schaffte ich es trotzdem Steffis Anregung, ich solle viel langsamer sprechen, umzusetzen. Ich hoffe, dass mir der Spagat zwischen Enthusiamus und Ernüchterung, zwischen GNOME-Shell/Zeitgeist/Eye-Candy und der großen Aufräumaktion, gelungen ist.

Die Rückmeldungen zum Vortrag waren durchweg positiv (80%-90% im Bewertungssystem), einer twitterte sogar live mit. Kommentare: “Sehr schöner Vortrag. Nicht trocken und schöne Beispiele und grafische Elemente!”, “Den Vortrag hat Hendrik deutlich besser gehalten als den am Vortag. Das Thema passte natürlich perfekt zur Veranstaltung. Die gezeigten Einblicke waren sehr gut. Super Vortrag :)” und mein Favorit: “Neueste Entwicklungen und Planungen von Projekten, die noch nicht in allen Zeitschriften standen, sind auf einer solchen Konferenz sehr wichtig.”.

Steffi, Björn und Endlos-Präsentation

Flyer, Plätzchen, Moblin und Maemo

Viel Interesse am Stand

Abschließend noch ein paar persönliche Eindrücke:

  • Gute Stimmung, viele nette Leute. Es ist immer wieder schön, Bekannte wiederzusehen oder E-Mail-Kontakte in persona zu erleben
  • Jemand vom Fedora-Stand sprach “ArchLinux” mit seinem schweizer Akzent “ArschLinux” aus. Dadurch entstand die Idee, eine Distribution zu gründen, die nach Meinung der Entwickler “nur Scheiß Software” enthält: ArschLinux, mit CDE (inkl. Mono-Bindings!), Amarok 2, Evolution, emacs usw. O-Ton Björn: “Geil, da ist alles dabei was ich nutze!” [Nach meiner Funktionsmüllkippen-Aktion darf ich mich wohl kaum darüber beschweren, dass Evolution enthalten ist ;-)]