2005-12-27 Elijah Newren <newren gmail com>
Make the workspace switcher work with dual-head (non-xinerama) setups. Fixes #319423.
:)
2005-12-27 Elijah Newren <newren gmail com>
Make the workspace switcher work with dual-head (non-xinerama) setups. Fixes #319423.
:)
Eigentlich wollte ich diesen Eintrag mit "Woke up early…" beginnen, als dann aber um 5:00 Uhr mein Wecker klingelte und ich frierend duschen durfte, fand ich das ganze nicht mehr so lustig. Ich hätte nicht auf Verwandte und Freunde hören sollen, die meinten, Essen sei zwei Stunden Fahrt von Köln entfernt. 80km sind’s, also eher 45 Minuten als 120, sodass ich gegen 7:00 Uhr im comIn in Essen war und dort noch eine Stunde warten durfte, bis sich die Hallen für Aussteller öffneten. Aber egal, viel interessanter ist wohl, wie es dort so war.
Wie ich hörte waren am Samstag rund 600 Leute da, am Sonntag waren es weitaus weniger, wohl weil es zweiter Advent war. Nachdem Markus Ortel und ich die ersten paar Stunden den provisorisch mit meiner GUADEC-Tasche dekorierten Stand betreuten kam gegen Mittag auch Jan-Arne Petersen und brachte die versprochenen GNOME-Banner mit (den von HP und den Fuß), sodass das ganze gleich viel mehr her machte. Markus präsentierte den Leuten Beagle während ich mit OO.o kämpfte und eine kleine GNOME-Präsentation vorbereitete (Download als PDF und ODP). Es zeigte sich, dass es eine gute Idee von mir war, meinen 19" LCD mitzubringen. Auf ihm ließ ich die Präsentation in einer Endlosschleife (dafür in OO.o "Art" auf "Auto" und Wert auf "0" stellen) laufen und führte bei Gelegenheit live einige GNOME-Anwendungen vor. Das machte zwar nicht ganz so viel her wie die Beamer der Debian- und Ubuntu-Stände, lockte aber trotzdem einige vorbeiziehende Besucher an, die man so hervorragend in ein Gespräch verwickeln konnte.
Neben einigen GNOME-Benutzern fanden auch viele nicht-GNOME’ler und KDE’ler den Weg zu uns, denen ich die Vorzüge von GNOME mit Ästhetik, Simplizität und "Just Works" zu verdeutlichen versuchte. Clearlooks-Cairo aus dem CVS und Tango sorgten für das Eine, eine Gegenüberstellung der Einstellungsdialoge von gEdit und Kate für das Andere. Anschließend war das Eis meist gebrochen, die Leute trauten sich endlich, individuelle Fragen zu stellen. Häufig drehte es sich dabei um das Deaktivieren des "Spatial Mode" in Nautilus oder das Ändern des Anwendungen-Menüs. Man merkte, dass sich Regressionen aus älteren Versionen (hier 2.10) lange halten; die Fragenden waren oft überrascht als wir ihnen sagten, dass man den Modus nun über die Nautilus-Einstellungen ändern und Menüs auch wieder bequem bearbeiten kann.
Mehrmals sprachen mich Leute auf vermeintliche Regressionen bei Evolution an, einige Funktionen aus 1.2 gibt es in 2.0 nämlich nicht mehr oder in anderer Form. Dass die Wettervorhersage als Kalender eingebunden werden muss, verwunderte. Dass es aber lediglich Kalender für den Amerikanischen Raum gibt stieß auf Unverständnis, schließlich funktioniert es beim Wetter-Applet doch auch.
Umher schlendernde Benutzer waren von neuen Mono-Anwendungen begeistert, insbesondere natürlich von der Desktop-Suche Beagle. Doch auch F-Spot und SharpMusique weckten Interesse an GNOME und ermöglichten weitergehende Gespräche. Insgesamt merkte man, dass Mono stark im Kommen ist und sich nur wenige um etwaige Patentquerelen scheren, sondern lieber Mono direkt in Debian und Fedora hätten.
Uns gegenüber waren Julius Bloch und Co. am Ubuntu-Stand, die fleißig CDs verteilten. Wir krallten uns auch einen Stapel für unseren Stand und wurden so unfreiwillig zur Ubuntu-Information ("Wie bekomme ich statt dem Ubuntu-Logo wieder den GNOME-Fuß ins Panel?"). Die fehlende Unterstützung proprietärer Multimedia-Formate bei Fedora, Suse und natürlich Ubuntu trieb ebenfalls einige Leute zu uns.
Insgesamt waren die Linux-Tage in Essen recht erfolgreich, es war auf jeden Fall lohnenswert, die kleine Kurzvorstellung von GNOME permanent auf meinem 19"er ablaufen zu lassen. Ein KDE-Benutzer merkte an, dass sich GNOME "seit den letzten Versionen gemacht hat" und er einen neuen Versuch wagen möchte. Monos Akzeptanz wächst ebenfalls, nach der Demonstration interessanter Anwendungen erreichten uns auch einige Fragen zur Mono-Entwicklung mit Gtk#, die teilweise auch ins Detail gingen.
Es gab nur selten über längere Zeit nichts zu tun, auch wenn man bedenken muss, dass die Leute oft in Stößen auftauchten. Erzählte man einem etwas, versammelten sich gleich mehrere Leute um einen, um mitzuhören. In Grüppchen Fragen zu stellen scheint auch einfacher zu sein.
Mein selbstbeflocktes GNOME-Poloshirt weckte übrigens auch einiges Interesse. Also, ihr Leute vom GNOME e.V., da scheint euch einiges an Merchandising-Potenzial zu entgehen!
Neben GNOME gab es noch einen weiteren Grund, wieso ich mich auf den Essener Linux-Tagen rumtrieb: die p2p Web-Suche YaCy, zu der ich demnächst noch etwas schreiben möchte. Sobald unser GNOME-Stand geräumt war trieb ich mich bei denen rum, lernte unter anderem den Hauptentwickler und ein einen weiteren Rösrather kennen. Ein schönes Foto wurde auch gemacht.
Eben im ICQ:
(11:59:33) opengrossi: hi
(11:59:46) Hendi: hoi
(12:00:09) opengrossi: ich hab dich auf nem screenshot auf der gnome seite gesehn :D
(12:00:33) opengrossi: und wollt mal gucken obs die person wirklich gibt
(12:01:27) opengrossi: ist das schon öfter vorgekommen?
(12:01:40) Hendi: nee, das erste Mal jetzt
(12:01:48) opengrossi: geil
(12:03:12) opengrossi: ok, und wie kommt man dazu seine benutzerdaten auf der gnome project site zu veröffentlichen ;)?
(12:04:02) Hendi: man übersetzt die Release Notes und macht Screenshots von seinem laufenden System dazu
Und da soll nochmal jemand sagen, durch Computer und freie Software würde das soziale Umfeld eingeschränkt…
Es gibt noch etwas positives zu vermelden: Marian macht gerade eine Datensicherung seiner mit OpenOffice.org geschriebenen Drehbücher auf einen Server im Internet. Dank Nautilus und gnome-vfs ist das auch für Anfänger völlig problemlos möglich. Toll!
Imendio got payed by Novell for integrating The Beagle into Nautilus. The changes are in the nautilus-search branch of nautilus in GNOME CVS. Clicking the new Search button in the toolbar or pressing Ctrl+F opens the search bar in the place you usually see your location bar etc.:
The search updates live, e.g. after saving this screenshot it immediately appeared in Nautilus. The Back and Forward buttons work too, as well as the Recent Items:
Note that it only looks for files and does not search other data like your chat logs or mails. Neat and handy, I like it.
Vor einiger Zeit verteilte ich eine Ubuntu Hoary-CD an zwei Freunde, beide benutzen es mittlerweile als einziges bzw. primäres Betriebssystem. Der eine aus Frust, weil sein Windows nicht mehr funktionierte, und er nur dank einer Knoppix-CD ins Internet kam, der andere wohl aus Experimentierfreudigkeit und mit dem Gefühl, dass er (fast) alle Dinge, die er unter Windows tat, auch mit Linux tun kann.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Umdenken (z.B. apt-get install statt google und setup.exe) macht sich nun Begeisterung breit:
(19:04:54) Marian: der Ubuntu-Schirmbildschoner
(19:05:42) Marian: so ne vielfalt hab ich noch nie bei nem hauseigenen schirmbildschoner gesehn, saugeil, hab ubuntu jetzt schon 6 wochen oder so und kenne immer noch nicht alle schirmbildschoner-varianten
(19:05:44) Marian: super :-D
Vor wenigen Tagen wurde GNOME 2.12 veröffentlicht und dank der Arbeit von Hendrik Brandt und Frank Arnold abermals mit einer vollständigen Deutschen Übersetzung. Jens Seidel hat eine Menge kleinere Fehler, die schon seit einigen Versionen vorhanden waren, in der Übersetzung behoben. Mit Alexander Straubert kümmerte ich mich um die Release Notes und konnte ihn hoffentlich davon überzeugen, wie viel Spaß das Übersetzen für GNOME macht.
Die nächste Woche werde ich ihn Waldbröl verbringen und dort den Weg aller Zivis gehen: Lehrgang. Das heißt fünf Tage frei, sich zusülzen lassen und Abends Bier trinken, soll wohl recht locker werden.
Gestern und heute waren wir in Spa, Freies Training bzw. Qualifying der Formel 1 gucken. Morgen früh geht es dann abermals dahin, auf zum Rennen. Hoffentlich wird Schumi in den Punkten landen, aus seinem siebten Startplatz sollte sich ja etwas machen lassen. Gestern konnten wir bei starkem Regen schon einige Abflüge der Minis erleben sowie einen von der Strecke fliegenden F1-Boliden sehen, bin gespannt wie es morgen mit dem Wetter aussieht. wetter.com berichtet von 90% Regenrisiko.
Glynn Fosters Talk auf der disjährigen GUADEC wurde mit Musik untermalt, die mich bereits dort in ihren Bann zog. Nach etwas Recherche mit Google und einer kleinen Nachfrage habe ich nun endlich die Titel aller Lieder zusammen:
Jan schaffte es gestern sogar, eine Intention hinter der Wahl von “Don’t Let The Man” zu sehen: “And the sign said long-haired freaky people need no apply” heißt es dort, lange Haare hatten neben mir noch einige andere, wer Linux benutzt ist sowieso ein Freak und “Apply”-Knöpfe (zu Deutsch “Übernehmen”) haben wir bei GNOME auch nicht…
Heute habe ich die vorhanden alten Daten ins neue Format konvertiert und in die LoL-o-Mat-Datenbank eingespielt. Beim anschließenden Testen konnte ich noch ein paar Fehler beheben und das System weiter optimieren. Seit 17 Uhr kämpfte ich dann jedoch mit Ubuntu, transcode, ffmpeg und avilib, zuletzt gesellte sich auch noch ImageMagick dazu. Nach rund 8 Stunden voller Gefluche, Frustration und Kompillierorgien gelang es mir dann endlich, eine Kombination von transcode, ffmpeg und avilib zu finden, die die Videos unserer Digicam verarbeiten kann. Im CVS gab es wohl im vergangenen Monat Änderungen an der API von ffmpeg, das von transcode benötigt wird, und mit einer falschen Version der avilib (benötigt: 0.7.41) ließ sich dann auch endlich die Version von transcode (0.6.12) installieren.
Vor einem halben Jahr habe ich das ganze noch mittels `apt-get install avifile ffmpeg transcode` lösen können, heute wollte dies jedoch unter Anderem eine neue libc6 aus ‘unstable’ installieren – nein Danke, seit ich mir damit mal ein Fedora Core 1 zerschossen habe lasse ich davon die Finger.
Nach meinem gestrigen Gemecker über das Nachtprogramm im TV freue ich mich nun über U2 auf Pro7 und kann nun endlich (und doch noch früher als erwartet!) ins Bett gehen.
Die GUADEC in Stuttgart war die erste für mich und war einfach genial, ich hörte einige interessante Talks und, was viel wichtiger war, konnte einge Menge Leute treffen, die ich bisher nur von Hackergotchies oder diversen elektronischen Kommunikationsformen her kannte. Die Präsentation von Seth Nickel war zu großen Teilen handgezeichnet und einfach genial gemacht, Glynn Fosters Vortrag “101 Things To Know About GNOME” war ein humorvoller Überblick der vergangenen Jahre und machte wirklich Lust, noch mehr Zeit in GNOME zu investieren. So viel Englisch wie in diesen drei Tagen habe ich übrigens noch nie zuvor gesprochen und hatte auch keine Probleme damit, auch wenn es teilweise nicht ganz einfach war, den verschiedenen Akzenten zu folgen, da diese manchmal doch recht stark ausgeprägt waren.
Alles in Allem war die GUADEC 2005 einer tolle Erfahrung, sodass ich wohl auch bei der nächsten wieder dabei sein werde.
…dann ist es soweit. Gleich wird das Notebook ein- und der Koffer gepackt, in Bitburg der Geburtstag meines Onkels gefeiert und morgen geht’s dann mit dem ICE ab nach Stuttgart, auf zur GUADEC. Das wird das erste Mal sein, dass ich mehr als zwei oder drei GNOME-Leute persönlich treffe, ich bin gespannt und freue mich auf Sonntag :)