Archive for the ‘Musik’ Category

Subway to Sally in Köln

Thursday, December 22nd, 2005

Am Dienstag war es soweit, Subway to Sally spielten live in Köln, in der Live Music Hall. Dort war ich vor zwei Jahren auf meinem ersten richtigen Konzert, Stonesour heizten uns dort ein und weckten bei mir die Lust auf’s auf Konzerte gehen. Nach mehreren Missachteten Verkehrsregeln (ich hasse die Kölner Innenstadt!), einem geschockten Fußgänger und dreißig Minuten Parkplatzsuche fand unser Golf beim Burger King endlich etwas Raum für sich. Die Vorband "Leaves Eyes" gefiel mir nicht so gut, die Sängerin ging unter dem Getrommel runter, insgesamt wirkte es wie eine lustlose Mischung aus Nightwish und Ensiferum, allerdings um Längen schlechter.

Als Subway to Sally anfingen, war das alles vergessen. Eröffnet wurde mit der "Saraband de Noir" vom neuen Album, weiter ging es mit "Schneekönigin" und "Feuerland", die ebenfalls von "Nord, Nord, Ost" sind. Anschließend heizten einige Lieder vom Album "Engelskrieger" wie "Knochenschiff" sowie Klassiker wie "Ohne Liebe", "Abra Kadabra" ein. Klasse war auch, dass auch dieses Mal wieder "Die Schlacht" gespielt wurde, einfach super! Als nach dem "Veitstanz" und 90 Minuten toller Stimmung Schluss war fürchtete ich schon, dass einige für mich wichtige Stücke nicht gespielt würden, in den folgenden 30 Minuten Zugabe war dann doch noch Platz für "Sieben" und natürlich "Julia und die Räuber", das auf keinem Subway-Konzert fehlen darf! Beendet wurde das Konzert mit dem "Seemannslied", ein gelungener Abschluss für ein geniales Konzert!

Felix war so zufrieden wie ich, Mäthes fand den letztjährigen Auftritt besser, wohl weil er das neue Album kaum gehört hat. Ich war auch bei meinem dritten Subway to Sally-Konzert zufrieden mit der musikalischen Darbietung, der Stimmung und den Effekten, die auch dieses Mal wieder spitze waren. Die kühle Stimmung der Stücke vom neuen Album wurden von grün-blauem Licht illuminiert, künstliche Schneeflocken fielen hinunter. Bei älteren, rockigen Liedern wurde wieder exzessiv die Pyrotechnik bemüht, neben Flammen auf der Bühne durften auch die (für Subway) obligatorischen Feuerspucker-Einlagen und natürlich die Flammenwerfer nicht fehlen.

Fazit: Tolle Musik und super Stimmung machen Lust auf die "Akustik Tour 2006".

Ab morgen im Radio: Die SWR1-Hitparade

Tuesday, November 1st, 2005

Eigentlich halte ich ja nicht viel von Radiosendern. RPR1 hat in den letzten Jahren stark nachgelassen, die Spieldauer aktuellen Schunds ist gestiegen, von Sendern wie 1live oder Big.FM will ich gar nicht erst anfangen zu sprechen. Zu Hause und beim Arbeiten entgegne ich dem mit CDs und meinem MP3-Player, als Zivi der oft und viel ein Auto ohne CD-Player fährt musste eine andere Lösung her. MP3-Player per Kasettenadapter anschließen war mir zu aufwendig, muss ich das Vehikel doch oft verlassen, bspw. im Klinikum Merheim, wo in der Nähe des Entzugsheims die Beschaffungskriminalität groß sein soll. Und jedes Mal das Auto zu und wieder auf schließen? Nee danke.

Glücklicherweise legte Mäthes mir SWR1 Rheinland-Pfalz (MW 92,4) nahe, ein Sender der die "besten Hits" der 1960er bis 1980er spielt, sowie auch einige Perlen der 1990er und 2000er. Größtenteils also wirklich gute Musik, die auch mehrere Stunden täglich leicht ertragbar ist und mein Musikrepertoire schon um einige Künstler erweiterte. Welcher Noch-vier-Tage-lang-Teenie hätte gedacht, dass Diana Ross mehr als "Baby Love" zu bieten hat und wie sich Zager und Evans das Jahr 2525 vorstellen?

Ab morgen 9:00 Uhr läuft bis zum 5. November die SWR1-Hitparade die jeweils die Top 250 von Nord- und Süd-Rheinland-Pfalz spielt.

Einziger Wermutstropfen: Onlineradio gibt’s nur als Real- und Windows-Media-Datei in bescheidener Qualität, also doch kein tagelanger Einsatz für den streamripper. 

Flieg(e), Britney!

Monday, October 31st, 2005

Mit Oshin und Straubi habe ich gerade meine Britney Spears Karaoke-DVD eingeweiht. Die DVD passt wunderbar zum heutigen Halloween – einfach schrecklich. Beim Singen habe ich übrigens eine kleine Fliege verschluckt. Also quasi gleich doppelte Körperverletzung.

In diesem Sinne: Hit me Baby, one more Time!

now ****ing

Saturday, October 22nd, 2005

Habe dank streamtuner soeben das Online-Radio Favourite Porno Film Soundtracks entdeckt. Henry van Damp ist zwar nicht als Special Guest dabei, dafür aber Musik, die man bereits nach den ersten Tönen dem Genre zuordnen kann. Was es so alles gibt…

Dream Theater in der Philipshalle

Saturday, October 8th, 2005

Gestern war es endlich soweit, über 3 Stunden Dream Theater live! Kurz vor 17 Uhr waren wir da, zwei Stunden später war Einlass. Das bescherte uns geniale Plätze genau vor der Mitte der Bühne, irgendwo zwischen 5. und 7. Reihe, also nur rund 3 Meter von Dream Theater entfernt. Die “Octavarium-Tour” begann mit Track 1 vom neuen Album, “The Root of All Evil”, welcher das Konzert hervorragend eröffnete. 20 Jahre Dream Theater wurden gefeiert, mit einem musikalischen Rückblick von Anfang an. Weiter ging es also in chronologischer Reihenfolge mit je einem Stück von jedem Album von Dream Theater bzw. Majesty. Ein unveröffentlichtes Stück wurde auch gespielt, gefiel mir gut. Anschließend kam das 24 Minuten-Stück “Octavarium” vom gleichnamigen aktuellen Album was einfach nur genial war – auch das mehrminütige Solo des Keyboarders der neben seinem Keyboard auch das Continuum mehrfach bemühte. In der Zugabe wurden noch einige ältere Stücke gespielt wie z.B. “Pull Me Under” und auch “The Spirit Carries On” vom vorher übersprungenem Album “Metropolis Part 2″.

Nach über sechseinhalb Stunden stehen schmerzten zwar Rücken und Beine (tja, Zivi ist eben doch was anders als Bund), aber es hat sich gelohnt, es war wirklich eins der (oder das?!) besten Konzerte, die ich je gesehen habe!

Bier-Philosophie

Saturday, July 2nd, 2005

Glynn Fosters Talk auf der disjährigen GUADEC wurde mit Musik untermalt, die mich bereits dort in ihren Bann zog. Nach etwas Recherche mit Google und einer kleinen Nachfrage habe ich nun endlich die Titel aller Lieder zusammen:

  • Daft Punk – Harder, Better, Faster, Stronger
  • Fatboy Slim – Don’t Let The Man
  • Fatboy Slim – Praise You
  • Morcheeba – The Great London Traffic Warden Massacre

Jan schaffte es gestern sogar, eine Intention hinter der Wahl von “Don’t Let The Man” zu sehen: “And the sign said long-haired freaky people need no apply” heißt es dort, lange Haare hatten neben mir noch einige andere, wer Linux benutzt ist sowieso ein Freak und “Apply”-Knöpfe (zu Deutsch “Übernehmen”) haben wir bei GNOME auch nicht…

Rock am Ring 2005

Wednesday, June 8th, 2005

Nachdem Mäthes, Niko, Sabine und Anja abgesagt haben ging es dieses Jahr mit Felix, Björn und dem Kim zum Rock am Ring. Freitags war das Wetter anfangs noch gut, wolkenlos und sonnig, später wurde es dann jedoch windig und nass. Aber der Reihe nach:

Freitag

Mando Diao
Ziemliche poppiger Rockverschnitt, teilweise im Stil der 70er. Meine Schwester mag die Musik, mir persönlich etwas zu eintönig, aber hörbar.

Weezer
Gute Stimmung und gute Musik, obwohl ich nur drei Lieder kannte. Zum Schluss des Auftritts das Highlight für mich, Buddy Holly, das ich nur dank dem Video auf der Windows 95-CD kenne.

Maroon 5
*gääähn* Sowas von langweilig, keine Stimmung, einfach nur lahm. Ich bin nach ein paar Liedern abgehauen.

Killswitch Engage
Zufällig Felix und Collin, eine Internetbekanntschaf, wieder getroffen. KSE gingen wie auch schon letztes Jahr richtig ab, super Stimmung, harte Musik und ordentliche Gepoge.

Green Day
Super Musik und eine tolle Stimmung, auch wenn ich einen nicht ganz so tollen Platz hatte. Der Rosa Hase animierte das Publikum super, er exte ein paar Flaschen Bier und die Menge gröhlte. Gegen Ende wurden drei Leute aus dem Publikom genommen die anschließend Schlagzeug, Bass und Gitarre spielen durften. Einfach ein Super Auftritt das durch ein gelungenes “Good Riddance” abgeschlossen wurde.

Apocalyptica
Nett, auch wenn es etwas komisch war, Livemusik zu hören, die bis auf eine Ausnahme völlig ohne Gesang auskommen muss. Bei den Metallica-Covern stieg die Stimmung noch etwas weiter, die auch durch die ordentliche Bühnenshow ganz in Ordnung war.

Slipknot
Hier fing es leider stark an zu regnen, was später aber garnicht mal so schlecht war, sorgte es doch für etwas Abkühlung. Der Auftritt war einfach nur krass, obwohl Clown fehlte. Von hinten kämpfte ich mich während der ersten zwei Lieder nach vorne vor den ersten Wellenbrecher vor wo es weniger eng war, dafür aber auch viel mehr zur Sache ging. Die ganze Zeit wurde rumgehüpft und rumgemosht, einfach nur super. So verausgabt wie hier habe ich mich auf noch keinem Konzert zuvor, es war viel zu tun um nicht umgeworfen zu werden und es wurde viel gebrüllt. Mitgenommen habe ich einige Schürfwunden an Beinen und Füßen sowie ein paar blaue Flecken.

In Flames
Wegen dem Slipknotkonzert leider nur die letzte Hälfte mitbekommen, diese war aber super. Es war das vierte Mal, dass ich einen In Flames-Auftritt sah, und dieser war mal wieder super. Die Stimmung war genial, die Musik perfekt und die Bühnenshow so aufwändig wie nie zuvor. Die Musik rockte einfach nur und es wurde ordentlich abgegangen. Ein paar Stunden zuvor hatte ich übrigens ein Autogramm abgreifen können sowie Unterschriften auf meinem gammligen Fila T-Shirt, dass ich nun wohl nicht mehr waschen kann.

Samstag

In Extremo
Habe nur die letzten paar Lieder mitbekommen, war aber ganz in Ordnung. Ich kannte zwar keine ihrer Lieder, die Musik scheint mir aber ganz solide zu sein, ähnlich Subway to Sally, jedoch bei weitem nicht so gut. Stimmung war auch nur mittelmäßig, kann aber auch daran liegen, dass Felix und ich ziemlich weit hinten standen.

Slayer
Auf CD und DVD gehen Slayer einfach nur ab, live waren sie bei weitem nicht so toll. Meine Theorie ist ja, dass sie einfach zu schnell sind, um passend zur Musik abzugehen. Der Sound auf der Centerstage war auch nicht so toll, der “Gesang” war größtenteils unverständlich.

Marilyn Manson
Die Musik war ganz in Ordnung, die Stimmung auch, jedoch hatte ich mir von Manson und seiner Bühnenshow mehr versprochen. Im Hintergrund hing anfangs eine angebrannte Flagge der USA, zum Schluss wurden Bilder von Hitler, Stalin, anderen und auch Bush gezeigt. Manson schien lustlos, er zeigte seine Lieder und verschwand direkt danach ohne ein Wort. Vor uns stand ein kleiner Kampfzwerg der wild abging, Kim fand sie nervig, Felix niedlich ;)

Iron Maiden
Obwohl ich weder die Band noch ihre Musk war, war der Auftritt super. Die Stimmung war genial, alle hatten Spaß und gingen ab. Kim, Felix, Björn und ich heizten die Stimmung immer wieder an, als wir zum Schluss raus wollten um die nächste Band zu sehen kam uns die geniale Idee, dass dies per Crowd Surfing schneller geht als sich durch die ganze Meute hindurch einen Weg zu bahnen.

The Hives
Rockige Musik, aber einfach nur viel zu voll. Man konnte sich kaum mehr als einen Zentimeter bewegen, vom Springen ganz zu schweigen. Die Stimmung war gut und dort wo es der Platz ermöglichte wurde ordentlich abgegangen.

The (International) Noise Conspiracy
Habe mir nur ein paar Lieder angehört die aber ganz ordentlich waren. Ist definitv noch einen weiteren Blick wert. Leider übertönten die Hives auf der Alternastage oft die Musik.

Sonntag

Mudvayne
Leider den Anfang verpasst, aber geile Lieder mitgekriegt. Die Stimmung war ebenfalls gut.

Billy Idol
Gute Stimmung, gute Lieder, auch wenn ich bis auf “Jump” nicht viele davon kannte.

HIM
Trotz einiger Radio Edits ein ganz guter Auftritt, die Stimmung war in Ordnung. Aber wieso musste Ville Vallo bei fast jedem Lied ‘ne Zigarette im Mund haben?

Velvet Revolver
Fand ich einfach nur schlecht, das schlimmste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Und dafür habe ich Subway to Sally verpasst, so ein Mist!

Wir sind Helden
Die Stimmung war zu Beginn schlecht, neben uns meinten einige Leute, sich beim laufenden Konzert hinzusetzen. Nachdem ich jedoch etwas Wasser auf diese geschüttet hatte und dafür sorgte, dass “aus Versehen” ein paar Leute auf sie fallen, sind sie dann doch aufgestanden. Dafür erntete ich von Umstehenden lobende Worte, von den Betroffenen jedoch nur böse Blicke, Fingerzeige und Faustdrohungen. Naja, was soll’s, weiter vorne war die Stimmung dann besser. Trotzdem fand ich das Konzert nicht so berauschend, die Centerstage ist mir einfach zu groß. Letztes Jahr in Bonn war es besser, und noch viel besser war ihr Auftritt letztes Jahr bei Rock am Ring. Für all diese Dinge konnten die Helden aber nichts, ihr Auftritt war wie immer souverän, die Musik super.

? ? ? » Die toten Hosen
Die Hosen waren der Überraschungs-Headliner. Mit düsseldorfer Musik wurde ordentlich eingeheizt, die Stimmung war super. Es war jedoch auch hier zu voll und die Menge war mit den Crowdsurfern besonders gegen Ende überfordert. So kam ich in den Genuss von ganzen zwei Mal Crowd Surfing, ohne jedoch meinen guten Platz aufgeben zu müssen. Sie spielten jedoch leider nur rund eine Stunde, viel zu kurz für einen Headliner. Gegen Ende traf ich dann noch Winnie und schlenderte mit ihm zu…

3 Doors Down
Im Gegensatz zum letzten Jahr sah ich sie mir diesmal nur von hinten an, ich war einfach zu fertig und zu spät da, um mir noch einen guten Platz vorne zu sichern. Die Musik war wieder super, die Stimmung kann ich nicht beurteilen, da ich weit vom Publikum entfernt war.

Alles in Allem hat sich Rock am Ring auch dieses Jahr wieder vollends gelohnt, sowohl von der Musik als auch von der Stimmung her. Nächstes Jahr wieder!

Stimmige Synthesizer im Kino

Monday, May 23rd, 2005

In der Vorschau von Episode 3 lief unter anderem ein Trailer zu “Wächter der Nacht – Nochnoi Dozor” der mich in der zweiten Hälfte besonders durch eine geniale Hintergrundmusik überzeugte. Zu Hause angekommen wurde schnell Google angeworfen womit ich heraus fand, dass das Stück im Hintergrund “M83 – Unrecorded” ist. Geniale, düstere Stimmung, schöne Synthesizer-Klänge (erinnert teilweise stark an meinen alten C64), sehr zu empfehlen.

Luna Luna kostenloser Download

Saturday, April 23rd, 2005

Ich habe eben von Felix einen Link zu einer Seite bekommen, auf der man völlig legal sämtliche Lieder von Luna Luna herunterladen kann. Da ich lediglich ihr Album “Supernova” besitze kann ich vorerst nur dessen Stücke bewerten, die mir jedoch ausnahmslos zusagen. Anspieltipps sind auf jeden Fall “Wenn ich tot bin”, “September” sowie “Der Beste”.

Sobald ich alle Lieder runtergeladen und durchgehört habe wird sich zeigen, ob auch die anderen Stücke mit denen vom Album “Supernova” mithalten können. Wer wie ich zu faul ist, die ganzen Lieder einzeln zu laden, der kann sich mit folgendem Kommando alle Dateien automatisch nach Album sortiert beschaffen:

wget -xnH --cut-dirs=3 $(wget -q -O - http://www.nerdish.de/extern/buck/mond/lunaluna/ | grep "\.mp3" | sed -e s"/.*a href="\(.*\)".*/\1/g")

Neuer Downloadlink: Luna Luna Discographie per BitTorrent runterladen (meine Server seeden, sollte also super fix gehen)

Von hier an blind

Wednesday, April 6th, 2005

Zwar nicht »Arrogant, sexy, unterkühlt«, aber trotzdem schön – das neue Album von “Wir sind Helden”. “Von hier an blind” konnte mich bereits beim ersten Hören voll und ganz überzeugen und ist auch jetzt nach zwei Tagen Dauerschleife keine Enttäuschung. Eingeleitet von dem genialen “Wenn es passiert”, welches in der Studioversion leider nicht ganz an die bei Rock am Ring 2004 zuerst gehörte Live-Version heranreicht, geht es weiter mit “Echolot”, das die schöne, unter gewissen Umständen melancholisch stimmende Art fortsetzt. Verantwortlich für den Titel des Albums ist Stück Nr. 3, “Von hier an blind”, welches mit seiner fröhlichen Stimmung zu Bewegen anregt und das Zeug zu einer Single-Auskopplung hätte. Diese Ehre wird aber Track 11, “Nur ein Wort” haben, mein Lieblingslied des Albums. Stück Nr. 5, “Ein Elefant für dich”, hat eine sehr melancholische, ja sogar traurige Stimmung und ist einfach nur schön. Ein weiteres Highlight ist Titel Nr. 12, “Ich werde mein Leben lang üben, dich so zu lieben, wie ich dich lieben will” welches mich von der Stimmung etwas an “Die Nacht” von ihrer ersten Platte erinnert. Mit dem Album zeigen die Helden, dass sie gerne bereit sind, neues auszuprobieren, und so lässt sich auch dieses Album nicht in eine engdimensionierte Schublade packen. Fazit: Reinhören sollte man auf jeden Fall, wer jedoch schon mit dem ersten Album “Die Reklamation” nichts anfangen konnte wird wohl auch mit diesem Album nicht glücklich werden, obwohl sich die Helden weiterentwickelt haben und sich glücklicherweise nicht vor Experimenten scheuen.