Archive for the ‘Arbeit’ Category

Wörterbuch in Ruby

Wednesday, May 24th, 2006

Wenn ich mich zur Zeit im Netz etwas rar mache, dann liegt das daran, dass ich diesen Monat bei IDS-Design in Beckum arbeite und mich um die kommenden Versionen von easyLink und portal to date kümmere. Sie stellen mir ein Hotel(doppel)zimmer und ein warmes Büro, da kann man einfach nicht "nein" sagen. Nach dem täglichen, neunstündigen Programmiereinsatz zieht es mich dann aber eher selten an den PC, sodass ich dann doch lieber eine Runde joggen gehe.

Doch gestern war es kalt und am regnen, und was macht man dann? Genau, man flitzt zur Tanke, kauft sich eine große Packung Fertigmilchreis sowie ein Sixpack Bier und macht es sich im Trockenen gemütlich.

Ich entschied für die Lektüre von why’s (poignant) guide to ruby, und nach einer Stunde und der Lektüre der ersten drei Kapitel überlegte ich mir, was denn nun mein erstes Ruby-Programm werden sollte…

Im Hotel lese ich hauptsächlich englische Literatur, und da das WLAN dort mit 8€ pro Stunde zu Buche schlägt, fällt dict.leo.org aus, um mal eben ein unbekanntes Wort nachzuschlagen. Im Büro installierte ich also ding auf meinem Laptop, stellte aber erst im Hotel fest, dass ich lediglich das Deutsch-Englisch-Wörterbuch nutzen kann.

Schnell wurde mir klar: ich schreibe mir ein eigenes kleines Wörterbuch.

115 Zeilen später war es dann soweit: mein erstes Ruby-Programm ist fertig! Doch es kommt noch besser: es ist gleichzeitig mein erstes Gtk+-Programm:

Schön simpel: Englisches Wort eingeben und auf "Nachschlagen" klicken.
 

Und kurz darauf bekommt man alle gefundenen Übersetzungen präsentiert.

 
Einfach Wörterbuch.ruby runterladen, mit chmod +x ausführbar machen und starten. Wörter können optional direkt über die Befehlszeile übergeben werden, ansonsten erscheint ein netter Dialog, der zur Eingabe auffordert. Der Code ist sicherlich nicht perfekt, er geht beispielsweise davon aus, dass /usr/share/trans/de-en existiert und blockiert beim Auslesen der Datei. Aber hey, bequemer als per Hand im Langenscheid nachzuschlagen!

Vielleicht hat ja jemand mit mehr Ahnung von Ruby und Gtk+ ein paar Tipps für mich? Bin über Anregungen sehr dankbar!

Nachtrag 03. April ’07: Aus aktuellem Anlass rate ich von der Verwendung der Software "easyLink" ab.

Wenn ~$bm nicht will…

Thursday, May 11th, 2006

…flucht man zuallerst und fragt sich, wie solch ein essenzieller Operator nicht funktionieren kann. Dann bastelt man sich eben einen Workaround:

function complement($bm) {
    return $bm ^ (pow(2, floor(log($bm, 2))+1)-1);
}

Und schon interessiert die Ursache des Problems (vorerst) nicht mehr. Ursachenforschung muss halt bis nach Feierabend warten.

Superkalifragilistischexpialigorisch

Monday, March 20th, 2006

Fasching, Karneval, Fastnacht – egal wie man’s nennt, die fünfte Jahreszeit ist vorbei und seitdem habe ich irgendwie alles aber doch nichts gemacht…

Nach recht langer Zeit endlich wieder etwas für GNOME übersetzt, und dank der Hilfe von Frank Arnold, Hendrik Brandt und Jens Seidel haben wir auch diesmal wieder eine vollständig ins Deutsche übersetzte Version unserer liebsten Desktop-Umgebung. Vielen Dank euch Dreien, und natürlich auch den ganzen anderen Übersetzern und Patch-Lieferanten, deren Namen ich (noch) nicht alle im Kopf habe! Bis zur Version 2.16 in sechs Monaten habe ich noch einiges vor, neben dem Bereinigen von Inkonsistenzen wird’s auch langsam mal Zeit für eine übersetzte Dokumentation. Aber alles der Reihe nach und erst mal den anderen liegen gebliebenen Kram abarbeiten.

Der Zivildienst neigt sich dem Ende zu, in drei Wochen bin ich frei und kann mich nach etwas Urlaub erstmal ein halbes Jahr vollständig meinen Projekten widmen, bis das Wintersemester in Aachen beginnt. Letzten Freitag war ich in Beckum bei IDS-Design, habe nach dem letzten Treffen vor zwei Jahren endlich nochmal persönlich mit einem meiner besten und liebsten Auftraggeber plaudern können und bei der Gelegenheit auch gleich zwei Freiexemplate von portal to date mitgenommen. Seit einigen Wochen im Handel und nun auch endlich in meinen Händen – nach Ende der Fastenzeit im April wird das mit Zigarren (iih!) und einem (hoffentlich) guten, 15 Jahre alten, Rum gefeiert.

p2d, Rum und Zigarren

RFC & RTFM!

Thursday, January 5th, 2006

Schmökert man etwas in RFC 1738, so findet man dort auch Folgendes:

2.1. The main parts of URLs

A full BNF description of the URL syntax is given in Section 5.

In general, URLs are written as follows:

<scheme>:<scheme-specific-part>

A URL contains the name of the scheme being used (<scheme>) followed by a colon and then a string (the <scheme-specific-part>) whose interpretation depends on the scheme.

Scheme names consist of a sequence of characters. The lower case letters "a"–"z", digits, and the characters plus ("+"), period ("."), and hyphen ("-") are allowed. For resiliency, programs interpreting URLs should treat upper case letters as equivalent to lower case in scheme names (e.g., allow "HTTP" as well as "http").

 Ohne jetzt genauer auf die in Sektion 5 spezifizierte Backus-Naur-Form einer URL einzugehen, lässt sich schon deutlich feststellen: Eine Adresse im "World Wide Web" hat mit http:// zu beginnen!

 Argh.

“Challo, wir sind…

Monday, November 21st, 2005

…ein polnisches Agentur fur Web-Entwicklung und haben Ihr Ausschreibung gesehen."
– Danke, aber die Stelle ist schon vergeben.
"Naturlich ist Stelle vergeben, ist immer so. Aber wir sind ein Agentur aus Ostenund arbeiten fur wenig Geld! Bitte hören unser Angebot an!"
– *aufleg*

Mittlerweile ist es soweit, ich habe mehr Aufträge als ich selber bearbeiten kann. Der Auftrag, für IDS-Design eine Portalsoftware zu entwickeln ist noch nicht abgeschlossen, schon beauftragt mich einer meiner ersten Kunden mit der Entwicklung einer Multi-Level-basierten Software. Danach sind schon weitere Projekte in Aussicht, die ich gerne übernehmen würde, weiterhin wartet ein Kunde bereits seit einiger Zeit auf ein Angebot zur Erweiterung einer von Dritten programmierten Software.

Zurzeit wage ich daher erstmals den Spagat, drei Aufträge gleichzeitig zu bearbeiten. Der eine ist fast fertig, um den anderen kümmere ich mich sofort danach, für den dritten suchte ich mir mittels Stellengesuch Hilfe. Wie erwartet war die Resonanz groß, schnell sammelten sich einige Bewerbungen mit gewünschten Stundensätzen zwischen 25 und 80 €. Neben dem eingangs wiedergegebenem Telefonat mit einer polnischen Agentur bekam ich auch Post aus Tschechien. Ich hätte nicht gedacht, dass die Anzeige soviel Resonanz aus Osteuropa erhält.

Im Gegensaz zu bekannten Großkonzernen werde ich mich wohl für einen in Deutschland ansässigen Bewerber entscheiden, der zwar nicht der billigste ist, dafür aber stets erreichbar bleibt und brav seine Steuern abführt.

Zivi, Arbeit und wenig Freizeit

Thursday, August 11th, 2005

In letzter Zeit ist hier leider nicht viel los gewesen was daran liegt, dass ich dank Zivildienst früh raus muss und den ganzen Tag mit Arbeiten in der Montage, dem Herumfahren von Geld und Essen sowie Spülen in diversen Finanzämtern verbringen. Wenn dann endlich Feierabend ist, geht die Arbeit erst richtig los, dann darf ich bis spät Abends vor dem Rechner sitzen und programmieren. Während man stupide Arbeiten in der Montage macht hat man Zeit – viel Zeit – zum nachdenken, und so fiel mir ein alter Artikel aus einem “p.m. Computerheft” von 1984 ein, den ich in meiner Grundschulzeit gelesen hatte.

Dort ging es um einen damals Siebzehnjährigen, der mit 13 Jahren seine ersten Programme schrieb, sich mit 17 selbstständig machte und seitdem mit Software Geld verdient – u.A. auch durch große, deutschlandweit bekannte Firmen. Als ich den Artikel damals las hoffte ich insgeheim, dieses Ziel ebenfalls erreichen zu können. Mit 13 Jahren passierte es dann, ich entwickelte die Software “ADDIMATH”, ursprünglich entstanden um meinem Mathelehrer in der fünften oder sechsten Klasse zu zeigen, wie man einen Algorithmus zur Bestimmung des ggT am Computer implementiert. Später erweiterte ich ADDIMATH immer mehr, verfeinerte Algorithmen wie das “Sieb des Eratosthenes” zur Bestimmung von Primzahlen und ließ einige meiner Hausaufgaben wie Primfaktorzerlegungen, Gleichungssysteme und einfache geometrische Aufgaben vollautomatisch davon lösen. Mit 17 meldete ich mein Gewerbe an, und heute, mit 19 Jahren, ist es wohl soweit: neben einigen kleineren Kunden gibt es nun auch einen großen, deutschlandweit bekannten: DATA BECKER.

Merkwürdig wenn sich Kindheitsträume(reien) erfüllen, ohne dass man es bemerkt…

Zurück aus dem Urlaub

Sunday, July 24th, 2005

Freitag Nachmittag kam ich aus dem viel zu kurzen Urlaub zurück und wurde, nach einer dank Stau fünfstündigen Autofahrt, zu Hause angekommen gleich mit einem Haufen zu beantwortender Mails und Telefonanrufen empfangen. Heute kam ich endlich dazu, die restlichen Patches von Jens Seidel für die deutschen Übersetzungen von GNOME durchzusehen und einzuchecken, und morgen geht es dann direkt stressig weiter. Ich habe noch rund 10 Wochen Zeit, eine neue Software für DATA BECKER komplett fertig zu entwickeln sowie auf Herz und Nieren zu testen, und darf nebenbei ab 01. August auch noch meinen Zivildienst abhalten, d.h. Essen rumfahren und mich um geistig Behinderte kümmern. Danach wartet gleich noch weitere Arbeit auf mich, easyLink 1.5 steht für Ende des Jahres an und mehrere meiner Kunden haben auch noch einige Aufträge für mich. Ein hartes, aber interessantes Jahr 2005.

Nachtrag 03. April ’07: Aus aktuellem Anlass rate ich von der Verwendung der Software "easyLink" ab.

Leckere Rezepte zur Fortbildung

Wednesday, July 13th, 2005

Hallo Herr Richter,

Sie haben bei dem Gewinnspiel im PHP Magazin 4.05 mitgemacht und gehören zu den glücklichen Gewinnern des Buchs “CSS Kochbuch” von Christopher Schmitt, welches Ihnen in den nächsten Tagen zugeschickt wird.

Viel Spaß damit!

Super, mal wieder neuer Lesestoff für den Schreibtisch. Gewinnspiele mit kleiner Auflage sind nett, nach zwei Teilnahmen dort habe ich nun beide Male gewonnen. Der vorherige Gewinn war ein Buch über XML mit php, layouttechnisch zwar eine Katastrophe, Inhaltlich aber ganz in Ordnung, auch wenn es von der Qualität nicht an die meisten Bücher von O’Reilly oder A&W heran kam.

Zend Studio 4 ist raus

Thursday, February 24th, 2005

Ich habe eben eine Mail bekommen, dass soben das Zend Studio 4 Professional veröffentlicht wurde (“And as a loyal Zend Studio customer we wanted to let you know personally.”). Nachdem mir die Testversion schon als ganz ordentlich erschien werde ich gleich die fertige Version runterladen und demnächst ausgiebig testen – indem ich mit ihr an LoL-o-Mat weiterarbeite.

Besonders interessant sind für mich die neue Unterstützung von phpdoc, die erweiterte FTP-Funktion sowie die Datei-übergreifende Anzeige von Funktionen und deren Syntax, äußerst praktische Funktionen die ich nicht mehr missen möchte und gespannt darauf bin, wie sie nun letzten Endes umgesetzt sind. In ca. 25 MB werde ich es wissen.

nBB meets easyLink

Wednesday, January 26th, 2005

Gestern Abend habe ich damit begonnen, meine Forensoftware nBB an easyLink anzupassen und bin damit soeben fertig geworden. Ich habe ja bereits gestern von meinem easyLink geschwärmt, und das nicht zu Unrecht: für die Integration waren lediglich 4 Zeilen Codeänderung an easyLink notwendig! Am nBB musste etwas mehr umgeschraubt werden, dies liegt allerdings daran, dass das nBB noch nicht auf dem aktuellsten Stand ist, was meine naggel*-Klassen angeht. Ich habe vor, nach dem Abi alle meine Klassen in ein gemeinsames, einheitliches Framework zu integrieren und anschließend das nBB und wohl auch easyLink daran anzupassen. Die Vorteile sollten klar sein, beide Scripte sind noch leichter anzupassen und das nBB ist auf einem moderneren Stand (das nBB benutzt u.A. noch eine ältere Sprache für die Mehrsprachigkeit, durch das Framework wird eine verbesserte Version auf Basis der in easyLink 1.3 verwendeten Klasse verfügbar). Das nBB erkennt von nun an automatisch, ob es zusammen mit einem aktuellen easyLink installiert wurde. Ist dies der Fall, so bettet es sich in die Seite ein und übernimmt dabei sogar automatisch das Aussehen von easyLink, selbst wenn dieses nachträglich geändert wird. Hier mal zwei Screenshots, links das nBB wie man es kennt, und rechts das nBB mit installiertem easyLink. Die Erkennung läuft automatisch; man beachte, dass bei beiden Screenshots die beide URL zu erkennen ist und der selbe Code ohne Änderungen zugrunde liegt.

nBB ohne easyLink

nBB mit easyLink

 
Nachtrag 03. April ’07: Aus aktuellem Anlass rate ich von der Verwendung der Software "easyLink" ab.