Archive for June, 2006

Radtour: Liège, B.~50km

Thursday, June 22nd, 2006

Über endlos scheinende Berge ging es durch Belgien, dafür aber ohne den starken Wind aus Holland. Werde
wohl in Belgien bleiben und so nach Westen fahren.

Gesendet:18:28:50

Radtour: 47km, Maastricht, NL

Thursday, June 22nd, 2006

Bin nun bei den Oranges, ist zwar super fahrradfreundlich hier, aber leider auch sehr windig. Mal schauen wie es in Belgien wird.

Gesendet: 13:12:57

Radtour: Geilenkirchen, 57 km

Wednesday, June 21st, 2006

Tagesziel mit 104 km überschritten. Zelt steht nun endlich, Hunger mit Suppe und Brot gestillt. Ziemlich ko, aber Holland ist nahe! Gute Nacht!

Gesendet: 19:51:18

Radtour: Bergheim, 47 km

Wednesday, June 21st, 2006

Mache gerade die erste Pause und futter Äpfel in der Fußgängerzone. Wetter war bisher super. Jetzt ein paar dunkle Wolken im Osten. Egal denn ich->W

Gesendet: 12:19:41 21.06.2006

Radtour: Es geht los!

Wednesday, June 21st, 2006

Gleich geht es endlich los, und so langsam macht sich die Aufregung breit. Mit dem Fahrrad geht’s vom Osten Kölns in Richtung Westen nach Holland.

Die Fahrradtaschen sind bepackt, auf den Rücken kommt ein überraschend schwerer Treckingrucksack. Ich hoffe mal, dass ich nichts vergessen habe… man wird sehen.

Es wird jeden Abend ein kleiner Statusbericht per SMS versandt, der dann hier erscheinen wird. Über ein paar nette Kommentare würde ich mich nach meiner Rückkehr sehr freuen. Wann das sein wird, weiß ich übrigens noch nicht, hängt davon ab, wie gut ich Lastesel voran komme, was das Wetter macht und insbesondere von meiner Motivation während der Reise.

Also, macht’s gut, bis demnächst :)

Abkühlung in der Kloake

Monday, June 19th, 2006

Nach über drei Jahren Ruhe stand heute Teil 2 an. Erst kam durch die Kellerwand Regenwasser, als dieses aufgefangen und weggewischt war kam wieder eine braune Brühe durch das Fenster der Waschküche. Nur mit Boxershorts (dafür aber meiner schönsten, danke Caro und Anna) bekleidet ging ich auf die Straße und versuchte erfolglos, den versopften Abfluss frei zu machen. Auch einige Nachbarn waren draußen vor der Tür, jedoch ausnahmslos mit Regenjacken – diese Weicheier. Zum Glück hat der Regen schnell nachgelassen.

Ist schon blöde, wenn man am Fuße eines kleines Hügels wohnt, dessen Kanalisation bereits seit einigen Jahren zu klein ist um starke Regenfälle zusätzlich zum Abwasser der Anwohner zu bewältigen. Auch dieses Mal liefen wieder die Gullies über und ein kleiner Fluss bildete sich die Straße abwärts zu unserem Haus. Schön, dass weiter aufwärts einige neue Häuser gebaut werden, der Kanal jedoch bleibt wie er ist. Ein benachbarter Anwalt in Pension hatte die Idee, das ganze über das Gesundheitsamt zu regeln: ständiges Baden in Fäkalien und eine über die Straße laufende Kanalisation bringt die Stadt Rösrath vielleicht dazu, mal was zu tun.

Als erste Maßnahme zum Geldsparen könnten sie es ja endlich einstellen, den Leitpfosten den ich regelmäßig umtreten darf um einzuparken, vor unserer Einfahrt zu platzieren.

Auslassungspunkte in der kompletten Übersetzung *richtig* gesetzt

Thursday, June 15th, 2006

Heute kam ich endlich dazu, mich um Bug #343268 zu kümmern. In sämtlichen GNOME-Modulen mussten die Auslassungspunkte angepasst werden. Anstatt drei einzelnen Punkten wird nun das korrekte Unicode-Zeichen für Ellipsen verwendet, außerdem befindet sich davor nun gemäß den Deutschen Regeln ein Leerzeichen.

Um nicht alle 1824 notwendigen Änderungen von Hand durchzuführen habe ich ein kleines Bash/Perl-Script geschrieben, dass auch gleich etwaige "Standart"s korrigiert. Leider gelang es mir nicht, auch automatisch \ldot durch ein Leerzeichen zu ersetzen. Anschließend wird noch überprüft, ob auch tatsächlich nur msgstr-Zeilen verändert wurden um sicher zu stellen, dass die ursprünglichen msgid-Zeilen unberührt bleiben. Abschließend wird mit msgfmt überprüft, ob die po-Datei noch valide ist.

Da ich aber nur ungern Änderungen ohne mein Zutun durch ein Script durchführen und dann ins CVS stellen lasse, habe ich die 139 diff-Dateien vorher noch einmal selber durchgesehen. Bis auf in neun Modulen konnte ich alle Änderungen ohne Anpassungen einchecken, händische Anpassung war nur bei zuvor fehlerhaften Dateien möglich oder einigen "# DO NOT TRANSLATE"-Strings nötig. Wobei ich mich frage, wieso diese dann als zu übersetzend markiert werden?!

Meine Änderungen habe ich vorerst auf HEAD beschränkt, aber ich denke 148 CVS-Commits an einem Tag reichen für’s erste :)

Boah!

Friday, June 9th, 2006

Tabellenfrei, CSS-basiert, valides HTML 4.01 Strict und ein moderneres Aussehen:

http://slashdot.org

Wenn sie jetzt nur noch das neue GNOME-Logo verwenden würden… 

Du bist Deutschland!

Friday, June 9th, 2006

Und total bekloppt!

Neben der 88 preist jetzt auch die 77 Hitler, unscheinbare Frauen haben sich nackt auszuziehen und wer nicht anderer Leuts Mütter f… ist sowieso komisch.

Owei, ist das kaputt! Da fragt man sich ja fast, ob man denn nun lachen oder weinen soll…

Rock am Ring 2006

Tuesday, June 6th, 2006

Dieses Jahr sollte das Campen viel besser werden als die Jahre zuvor. Sollte! Da wir viel Zeit haben fuhren Mäthes und ich schon am Donnerstag hin, um einen tollen Platz zu bekommen. Leider war es schon sehr voll, sodass uns der erhoffte riesengroße Luxusplatz doch nicht erwartete. Naja, macht nix, wir hatten trotzdem genug Platz, unseren Pavillion aufzubauen. Ok… wie hätten genug Platz gehabt, hätte Mäthes die Verstrebungen des Pavillions mitgenommen. Aber gut, auch das macht nichts, immerhin hat’s ja nicht geregnet. Erstmal Kaffee kochen mit Kirstens Benzinkocher. Doch leider brennt der Kocher an Stellen, an denen er nicht brennen sollte, sodass wir ihn irgendwie wieder löschten, bevor das Wasser heiß war. Doch auch das war egal, Kaffee kann man sich auf dem Festival-Gelände kaufen (sogar mit einem Schuss Rum), und anstatt der erhofften Nudeln und Reis aßen wir eben Brot. Dafür haben wir uns extra eine Kühltasche mitgenommen, um den Aufschnitt zu kühlen. Das war dann allerdings etwas sehr optimistisch, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hätte die Kühltasche eher warm als kalt gehalten, wenn sie keine Löcher gehabt hätte.

Aber egal, Perfektionismus beim Campen ist eh langweilig, und eigentlich war man ja wegen der Musik da. Und die war mal wieder toll – und die Stimmung erst recht!

Freitag

Bloodsimple

Krach, schnell die Ohrstöpsel rein und warten auf …

Stone Sour

Stone Sour waren 2003 mein erstes Konzert, und nach über drei Jahren hörte man nun endlich wieder etwas von ihnen. Am 1. August kommt ihr neues Album raus, nach vier vorgestellten Songs sollte es ähnlich rocken wie das erste. Ich freu’ mich jedenfalls schon.

Babyshambles

Wir waren da, die Babyshambles aber nicht. Wen wundert’s, die haben sich wahrscheinlich wieder mit der Polizei angelegt oder sitzen wegen Drogen im Knast. Die Deppen haben dann mit vielen Stunden Verspätung gespielt, was ich mir dann allerdings nicht mehr antat. 

Corinne Bailey Rae

Ein bisschen Einschlafmucke. War nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt mein Fall. Bis auf Girl Put Your Records On kannten ich und wohl auch die meisten im Publikum keine ihrer Stücke.

Deftones

Ihre Musik gefällt mir zwar, live machten sie auf mich aber keinen guten Eindruck. Langweiliges runterträllern der Lieder ohne viel Stimmung.

Korn

It’s on! Auch dieses Jahr waren Korn wieder bei Rock am Ring, die Stimmung war genau wie die Musik super, und spätestens bei Blind stand niemand mehr still.

Nelly Furtado

Meiner Meinung nach das beste Konzert dieses Jahr am Ring! Die Stimmung war genial, neben Hits aus ihren ersten beiden Alben spielte sie auch andere allgemein bekannte Lieder. Sie ging auf’s Publikum ein und heitzte die Stimmung an, herrlich! In ein paar Tagen erscheint ihr neues Album, welches aber leider eher R’n'B-lastig sein soll – sehr, sehr schade!

Samstag

Alter Bridge

Genau Erinnerungen fehlen mir, ich schätze mal das liegt daran, dass ihre Musik sich nicht vom Einheitsbrei abgehoben hat.

Opeth

Opeth haben leider fast nur "Krach" gespielt, obwohl sie auch schöne ruhigere Lieder haben.

Bullet For My Valentine

Sie sah ich nur kurz und kenne auch keins ihrer Lieder, was ich hörte klang jedoch super. Ich werde mal schauen, ob ich mir ein paar Stücke von ihnen besorgen kann, ihr Auftritt machte jedenfalls Lust auf mehr.

Soulfly

Soulfly halt, leider viel zu kurz und ohne Jumpdafuckup.

Bushido

Mr. Arschf… haben wir (leider?) verpasst …

Raemonn

Habe nur ein paar Lieder gehört, Supergirl war auch dabei. Insgesamt eher ruhig, aber nett für zwischendurch und zeigte mir, dass es mehr gute Lieder von Reamonn gibt als man im Radio hört.

Metallica

Über zwei Stunden gespielt, neben Nothing Else Matters und natürlich One auch das gesamte Album Master of Puppets! Muss man mehr sagen? Ich denke nicht. Stimmung war super, Metallica ist auch nach einigen Dekaden noch zu etwas gebrauchen. "You know what Rock am Ring is about? WE make noise, and YOU make noise!". Recht haben sie!

Turbonegro

Von denen habe ich zwar eine CD, bis auf Turbonegro Must Be Destroyed und Drenched In Blood gefällt sie mir aber nicht so gut. Deswegen hatte ich auch nach ein paar Stücken genug von der Turbojugend und machte mich vom Acker.

Sonntag

She Wants Revenge

Uaaah! Die Band klang katasthrophal nach Garage, zwei Bass-Gitarren und einem Drummer. Von Melodik bekam ich nichts mit, was der Frontmann jaulte weiß ich auch nicht.

Kaiser Chiefs

Von ihnen kannte ich vorher nichts; ihr Auftritt war nicht schlecht, auch wenn kein Ohrwurm dabei war, der einem schon beim ersten Hören ins Blut übergeht.

Sportfreunde Stiller

Beste Stadionathmosphäre mit LaOla-Wellen und aus der TV-Werbung bekannten "Fiiinaaaale, ohooo"-Gesängen, was nicht zuletzt ihrem Stück ’54, ’74, ’90, 2006 zu verdanken ist, dass sie immer wieder einspielten. Die Sportfreunde roquen, auch wenn man sie schon zum dritten Mal sieht. Tolle Musik, tolle Stimmung – gerne wieder!

Franz Ferdinand

Durch meine Schwester und Freundinnen kenne ich nur ein, zwei Lieder von ihnen, aber auch sonst ging die Band gut ab. Ähnlich wie die Kaiser Chiefs, nur qualitativ hochwertiger und insgesamt erfahrener, heizten sie die Stimmung an. Bemerkenswert finde ich, dass mir viele Lieder schon beim ersten Hören gefielen, das ist selten.

Placebo

Nettes Konzert mit toller Stimmung, dazu ein gesunder Mix aus rockigen Stücken und Schmusesongs. Während ihres Auftritts ging die Sonne unter, sodass ich beim Crowdsurfing einen wunderschönen Blick auf 70.000 rot-gold gefärbte Menschen werfen durfte der mich so fesselte, dass ich gleich noch ein zweites Mal über die Menge schwebte.

Depeche Mode

Ziemlich öde, lag aber vielleicht daran, dass ich nur wenige Lieder von ihnen kenne und auch ansonsten schon ziemlich geschafft war.

 

Für nächstes Jahr wünsche ich mir dann The Killers, Dashboard Confessional, Wir sind Helden, In Flames und als Headliner U2. Mal sehen, ob MLK nächstes Jahr wieder ein ähnlich geniales Line-Up wie 2005 auf die Beine stellt :)