Heute kam ich endlich dazu, mich um Bug #343268 zu kümmern. In sämtlichen GNOME-Modulen mussten die Auslassungspunkte angepasst werden. Anstatt drei einzelnen Punkten wird nun das korrekte Unicode-Zeichen für Ellipsen verwendet, außerdem befindet sich davor nun gemäß den Deutschen Regeln ein Leerzeichen.
Um nicht alle 1824 notwendigen Änderungen von Hand durchzuführen habe ich ein kleines Bash/Perl-Script geschrieben, dass auch gleich etwaige "Standart"s korrigiert. Leider gelang es mir nicht, auch automatisch \ldot durch ein Leerzeichen zu ersetzen. Anschließend wird noch überprüft, ob auch tatsächlich nur msgstr-Zeilen verändert wurden um sicher zu stellen, dass die ursprünglichen msgid-Zeilen unberührt bleiben. Abschließend wird mit msgfmt überprüft, ob die po-Datei noch valide ist.
Da ich aber nur ungern Änderungen ohne mein Zutun durch ein Script durchführen und dann ins CVS stellen lasse, habe ich die 139 diff-Dateien vorher noch einmal selber durchgesehen. Bis auf in neun Modulen konnte ich alle Änderungen ohne Anpassungen einchecken, händische Anpassung war nur bei zuvor fehlerhaften Dateien möglich oder einigen "# DO NOT TRANSLATE"-Strings nötig. Wobei ich mich frage, wieso diese dann als zu übersetzend markiert werden?!
Meine Änderungen habe ich vorerst auf HEAD beschränkt, aber ich denke 148 CVS-Commits an einem Tag reichen für’s erste :)