Archive for May, 2006

Rock am Ring 2006 – Spielplan

Tuesday, May 30th, 2006

Auch dieses Jahr habe ich wieder einen übersichtlichen Spielplan für Rock am Ring erstellt, mit dem man auf den ersten Blick erkennen kann, welche Bands wann und wo spielen und mit wem sie sich überschneiden:

Spielplan 2006 PDF
Spielplan 2006 OO.o-Calc

Update: Aktueller (01. Juni, 14 Uhr) Spielplan

MS Office 2007

Friday, May 26th, 2006

Ich teste gerade das neue Microsoft Office 2007 (Office 12). Beim ersten Start vom neuen Word verwirrte mich das Fehlen des Datei-Menüs. Dieses ist nun einem vergrößerten Symbol in der Ecke oberen linken Ecke gewichen, von dem aus man auch Zugriff auf die Einstellungen hat. Ende 2003 wurde auf einer GNOME-Mailingliste zwar diskutiert, die Datei- und Hilfe-Menüs neu zu organisieren, umgesetzt wurde dies aber nicht, wohl um bestehende Anwender nicht mit einer völlig neuen Struktur vor den Kopf zu stoßen und konsistent zu anderen Betriebssystemen und Arbeitsumgebungen zu bleiben.

Dieses Problem hat Microsoft nicht, sind auf Windows-System doch seit jeher viele unterschiedliche Design-Entscheidungen vertreten, die sich auch visuell stark voneinander unterscheiden. Man vergleiche nur mal den Windows Media Player 8 mit Encarta, Word 2003, Internet Explorer 7 und Paint. So verwundert es nicht, dass Microsoft auch für Office 12 eine weitere Darstellungsart bemüht, die vielen unter dem Namen Ribbon bekannt ist.

Auf den ersten Blick ein wenig verwirrend, da ungewohnt, lernt man aber schon nach wenigen Augenblicken, damit umzugehen. Die Fenster- und Symbolleisten nehmen bei 1024×768 ungefähr ein Fünftel des Arbeitsplatzes ein, zeigen jedoch nicht mehr alle Optionen, sondern abhängig vom gewählten Kontext nur die nach Meinung von Office nötigen. Momentan schreibe ich einen Text, daher werden mir ausschließlich Optionen zur Formatierung von Schriftart, -schnitt etc. angeboten. Erst nach einem Klick auf Einfügen werden die Symbole für Tabellen, Grafiken, Formeln etc. angezeigt, die nach einem weiteren Klick ihre Optionen preisgeben. Die großen, kontextuell hierarchisch geordneten Symbole im Ribbon haben somit die gewohnten, weit verschachtelten Menüleisten vertrieben.

Auch sonst bietet Word 2007 einige nette Funktionen, die das Leben erleichtern. Markiert man ein Wort, so blendet sich wie eine Art Tooltip langsam eine Palette an Formatierungsmöglichkeiten ein, sodass man zum nachträglichen formatieren von Wörtern nicht den Mauszeiger an den oberen Bildschirmrand bemühen muss. Das ganze ist natürlich nur sinnvoll, wenn man die Wörter auch per Maus markiert, und tatsächlich: Microsoft hat mitgedacht!

Die Rechtschreibprüfung kennt übrigens „Linux“, weiß allerdings nichts über die neue Deutsche Rechtschreibung Bescheid. Liegt vielleicht auch an irgendeiner Einstellung, da ich allerdings seit einigen Jahren kein Word mehr angefasst habe, bin ich da nicht so bewandert.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das neue Office zusagt. Mir gefällt, dass Microsoft endlich mal Mut zu Neuem zeigt und mit bisherigen Bedienerkonzepten bricht und nicht mehr sämtliche Altlasten aus der Win16-Zeit mitschleppt. Ich bin gespannt, wie sich Windows Vista in diesem Punkt gibt, auch wenn ich bezweifle dass es in meiner VMWare so rund läuft wie Office.

Diesen Eintrag habe ich übrigens mit der Blog-Funktion von Word 2007 geschrieben, mal sehen, ob und wie er im Netz landet.

…und ich was zum Bloggen!

Wednesday, May 24th, 2006
In diesem Sinne: Gratulation an alle, die (seit heute) ihr Abi in der Tasche haben! 

Wörterbuch in Ruby

Wednesday, May 24th, 2006

Wenn ich mich zur Zeit im Netz etwas rar mache, dann liegt das daran, dass ich diesen Monat bei IDS-Design in Beckum arbeite und mich um die kommenden Versionen von easyLink und portal to date kümmere. Sie stellen mir ein Hotel(doppel)zimmer und ein warmes Büro, da kann man einfach nicht "nein" sagen. Nach dem täglichen, neunstündigen Programmiereinsatz zieht es mich dann aber eher selten an den PC, sodass ich dann doch lieber eine Runde joggen gehe.

Doch gestern war es kalt und am regnen, und was macht man dann? Genau, man flitzt zur Tanke, kauft sich eine große Packung Fertigmilchreis sowie ein Sixpack Bier und macht es sich im Trockenen gemütlich.

Ich entschied für die Lektüre von why’s (poignant) guide to ruby, und nach einer Stunde und der Lektüre der ersten drei Kapitel überlegte ich mir, was denn nun mein erstes Ruby-Programm werden sollte…

Im Hotel lese ich hauptsächlich englische Literatur, und da das WLAN dort mit 8€ pro Stunde zu Buche schlägt, fällt dict.leo.org aus, um mal eben ein unbekanntes Wort nachzuschlagen. Im Büro installierte ich also ding auf meinem Laptop, stellte aber erst im Hotel fest, dass ich lediglich das Deutsch-Englisch-Wörterbuch nutzen kann.

Schnell wurde mir klar: ich schreibe mir ein eigenes kleines Wörterbuch.

115 Zeilen später war es dann soweit: mein erstes Ruby-Programm ist fertig! Doch es kommt noch besser: es ist gleichzeitig mein erstes Gtk+-Programm:

Schön simpel: Englisches Wort eingeben und auf "Nachschlagen" klicken.
 

Und kurz darauf bekommt man alle gefundenen Übersetzungen präsentiert.

 
Einfach Wörterbuch.ruby runterladen, mit chmod +x ausführbar machen und starten. Wörter können optional direkt über die Befehlszeile übergeben werden, ansonsten erscheint ein netter Dialog, der zur Eingabe auffordert. Der Code ist sicherlich nicht perfekt, er geht beispielsweise davon aus, dass /usr/share/trans/de-en existiert und blockiert beim Auslesen der Datei. Aber hey, bequemer als per Hand im Langenscheid nachzuschlagen!

Vielleicht hat ja jemand mit mehr Ahnung von Ruby und Gtk+ ein paar Tipps für mich? Bin über Anregungen sehr dankbar!

Nachtrag 03. April ’07: Aus aktuellem Anlass rate ich von der Verwendung der Software "easyLink" ab.

Wenn ~$bm nicht will…

Thursday, May 11th, 2006

…flucht man zuallerst und fragt sich, wie solch ein essenzieller Operator nicht funktionieren kann. Dann bastelt man sich eben einen Workaround:

function complement($bm) {
    return $bm ^ (pow(2, floor(log($bm, 2))+1)-1);
}

Und schon interessiert die Ursache des Problems (vorerst) nicht mehr. Ursachenforschung muss halt bis nach Feierabend warten.