Am Dienstag war es soweit, Subway to Sally spielten live in Köln, in der Live Music Hall. Dort war ich vor zwei Jahren auf meinem ersten richtigen Konzert, Stonesour heizten uns dort ein und weckten bei mir die Lust auf’s auf Konzerte gehen. Nach mehreren Missachteten Verkehrsregeln (ich hasse die Kölner Innenstadt!), einem geschockten Fußgänger und dreißig Minuten Parkplatzsuche fand unser Golf beim Burger King endlich etwas Raum für sich. Die Vorband "Leaves Eyes" gefiel mir nicht so gut, die Sängerin ging unter dem Getrommel runter, insgesamt wirkte es wie eine lustlose Mischung aus Nightwish und Ensiferum, allerdings um Längen schlechter.
Als Subway to Sally anfingen, war das alles vergessen. Eröffnet wurde mit der "Saraband de Noir" vom neuen Album, weiter ging es mit "Schneekönigin" und "Feuerland", die ebenfalls von "Nord, Nord, Ost" sind. Anschließend heizten einige Lieder vom Album "Engelskrieger" wie "Knochenschiff" sowie Klassiker wie "Ohne Liebe", "Abra Kadabra" ein. Klasse war auch, dass auch dieses Mal wieder "Die Schlacht" gespielt wurde, einfach super! Als nach dem "Veitstanz" und 90 Minuten toller Stimmung Schluss war fürchtete ich schon, dass einige für mich wichtige Stücke nicht gespielt würden, in den folgenden 30 Minuten Zugabe war dann doch noch Platz für "Sieben" und natürlich "Julia und die Räuber", das auf keinem Subway-Konzert fehlen darf! Beendet wurde das Konzert mit dem "Seemannslied", ein gelungener Abschluss für ein geniales Konzert!
Felix war so zufrieden wie ich, Mäthes fand den letztjährigen Auftritt besser, wohl weil er das neue Album kaum gehört hat. Ich war auch bei meinem dritten Subway to Sally-Konzert zufrieden mit der musikalischen Darbietung, der Stimmung und den Effekten, die auch dieses Mal wieder spitze waren. Die kühle Stimmung der Stücke vom neuen Album wurden von grün-blauem Licht illuminiert, künstliche Schneeflocken fielen hinunter. Bei älteren, rockigen Liedern wurde wieder exzessiv die Pyrotechnik bemüht, neben Flammen auf der Bühne durften auch die (für Subway) obligatorischen Feuerspucker-Einlagen und natürlich die Flammenwerfer nicht fehlen.
Fazit: Tolle Musik und super Stimmung machen Lust auf die "Akustik Tour 2006".
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