Kantine vs. Selbstgekocht

Vorige Woche habe ich eine simple wie zuverlässige Methode zur Identifizierung von Kantinen-/Großküchenessen entdeckt:

  1. Mahlzeit probieren
  2. Fondor hinzugeben
  3. Mahlzeit erneut probieren

Ist kein geschmacklicher Unterschied feststellbar, so handelt es sich ziemlich wahrscheinlich nicht um eine individuell zubereitete Mahlzeit.

4 Responses to “Kantine vs. Selbstgekocht”

  1. TabTwo says:

    Fondor? Was das dann?

  2. hendi says:

    Ich erlaube mir mal, http://www.esskultur.net/zeit/1954-fondor.html zu zitieren: “[…] Hauptbestandteil von Fondor ist der Geschmacksverstärker Glutamat. Da Glutamat den Eigengeschmack vieler Speisen hebt, wurde es zunächt ein großer Erfolg.

    Heute wird es nicht mehr in dem Maße eingesetzt wie früher. Vielleicht hatte man erkannt, dass ein Universalwürzmittel auf Dauer dazu führt, dass alles gleich schmeckt.”

    Den letzten Satz kann ich bestätigen, nach zwei Wochen Kantinenessen fiel mir auf, dass wirklich alles gleich schmeckt, egal ob die vegetarische Lasagne, der Rindergulasch oder das Schweineschnitzel in Bratensauce.

  3. Eriko says:

    Ha! Bei uns im Wohnheim gibts manchmal Suppe aus der Großküche. Wasser mit Kräutern, eigentlich nur mit $Aldi_Maggi richtig genießbar.

  4. Anonymous says:

    Igitt, Glutamat!

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