Archive for October, 2005

Flieg(e), Britney!

Monday, October 31st, 2005

Mit Oshin und Straubi habe ich gerade meine Britney Spears Karaoke-DVD eingeweiht. Die DVD passt wunderbar zum heutigen Halloween – einfach schrecklich. Beim Singen habe ich übrigens eine kleine Fliege verschluckt. Also quasi gleich doppelte Körperverletzung.

In diesem Sinne: Hit me Baby, one more Time!

Was sich in vier Jahren so alles ändert

Monday, October 31st, 2005

Gerade war ich bei der Post, um mein Sparbuch zu kündigen und den erlaubten Maximalbetrag abzuheben. Der Personalausweis machte die Frau am Schalter zuerst etwas stutzig, nach mehrmaligem Vergleich meinte sie dann jedoch: "Also ehrlich, die langen Haare stehen Ihnen wirklich viel besser!". Nett.

Wer selber urteilen möchte: 

hendi vor vier Jahren
vor vier Jahren (Foto: BRD)
hendi heute
  heute (Foto: Caro)

(Alb)Träume

Sunday, October 30th, 2005

Vorige Nacht durfte ich feststellen, dass realistische Albträume mit realen Personen weitaus schlimmer sind als solche mit umherlaufenden Monstern oder ähnlichem. Erstgenannte sorgen nämlich auch noch den ganzen folgenden Tag über für eine melancholische Stimmung, "Was wäre wenn?"-Gedankenspiele und Frustration.

Vor rund einem halben Jahr beschäftigte ich mich mit luziden Träumen und konnte auch einige interessante Erfahrungen verbuchen. Mittlerweile ist die ganze Sache leider etwas eingeschlafen (dafür kriege ich garantiert den Preis für den schlechtesten Wortwitz des Jahres!), aber solche Träume wecken die Motivation in mir, mich wieder damit zu beschäftigen.

(Jetzt habe ich es sogar geschafft, Punkt 4 von Spreeblicks Erfolgreich bloggen – so geht’s in die Tat umzusetzen. Egal.)

“Da sind zwei komische Typen…

Tuesday, October 25th, 2005

Nachdem ich dummer Zivi gestern durch Fremdverschulden ein Essen für einen Kindergarten 20 Minuten zu spät lieferte, gab es heute mal wieder einen Spezielauftrage vom Chef: "Seid pünktlich, und gebt ihnen Überraschungseier als Entschuldigung. Wenn ihr heute zu spät seid, sind wir den Kunden los!". Gestern brauchte ich nämlich von Köln-Merheim nach -Chorweiler 60 Minuten. Zu meiner Entlastung muss ich sagen, dass ich nicht wusste, wo ich hin muss, und die Küchenhilfe, die mir den Weg zeigen sollte, zeigte mir einen Weg durch diverse Stadtteile, deren Namen ich teilweise noch nie zuvor gehört hatte. Also kam heute Zivikollege Jan mit, der den direkten Weg über die Autobahn kennt. Leider hat der Chef gestern vergessen, den Wagen zu betanken, nachdem er ihn gestern als letzter gefahren ist. Also durften wir noch tanken und verloren kostbare Minute. Doch damit war noch nicht genug, als wir in Merheim auf die A4 Richtung Köln auffahren wollten, war die Auffahrt weg! Dass dort eine Baustelle ist wissen wir, vor einigen Tagen war auch die Auffahrt noch da. Jetzt ist sie weg, kein Asphalt mehr da, nur noch braune Erde und ein Loch… Das gab uns erstmal den Rest, sodass wir letzten Endes einige Verkehrsregeln missachteten, um pünktlich auf die Minute im strömenden Regen am Kinderkarten anzukommen. Danach wäre eigentlich Zeit für eine Mittagspause gewesen, doch der Chef hatte noch einen seiner berüchtigten "Spezialaufträge" für uns.

Am Wochenende war eine Messe in Düsseldorf, nach der der Verantwortliche "wichtige Tischdecken" in einen blauen Müllsack packte. Blauer Müllsack? Die wurden doch alle zum Müll gebracht?! Also durften wir flux nach Düsseldorf fahren und den verlorenen Müllsack suchen. Endlich dort angekommen war der Müllsack natürlich nicht mehr da, wo er gestern noch abgestellt wurde… er war in einem vollen Müllcontainer. Wir untersuchten die einzigen sichtbaren blauen Müllsäcke, jedoch ohne Erfolg. Also den Chef angerufen, und ihm die Situation erklärt. Kommentar: "Tja, viel Spaß beim Wühlen!"

Und damit zur Fortsetzung der Überschrift. "…an einem Müllcontainer und verteilen den gesamten Inhalt auf dem Boden!", sowas erzählten bestimmt einige der Leute, die uns dabei zusahen. Nachdem wir Teppiche, komische Metallbänder und stinknormalen (im wahrsten Sinne des Wortes!) Müll rausräumten kam nach einigen Fehlschlägen endlich der gesuchte Müllbeutel zum Vorschein. Zum Glück fiel mir ein, dass im Erste Hilfe-Set des Berlingos Einmal-Handschuhe waren, sonst wäre das ganze noch ekliger gewesen.

In der Zivildienststelle angekommen war der Chef nicht da, laut dem dritten Zivi in unserem Bunde war der "seit 30 Minuten ‘ne Viertelstunde zur Bank". Als er später wieder kommt grinst er… und hat eine neue Frisur. "Hat nur 15 Minuten gedauert, das Haareschneiden, toll, was?". Nach etwas Arbeiten in der Monate ging es dann nach 8,5 Stunden Arbeit ohne Pause endlich nach Hause.

Trotz allem mag ich unsere verpeilte Zivistelle irgendwie emoticon 

WYSIWYG für WordPress

Sunday, October 23rd, 2005

Durch den Zivi-Blog bin ich auf ein nettes Plugin für WordPress gestoßen: WYSIWYG for WordPress

WYSIWYG-Plugin für WordPressBesonders edel ist die Möglichkeit, Bilder in Beiträgen einzufügen. Mit Hilfe von WordPress konnten bereits vorher schon automatisch Thumbnails erstellt werden, mit diesem Plugin ist es nun aber endlich mit nur einem Mausklick möglich, das Thumbnail mit dem Originalbild zu verlinken und passend zum Textfluss zu platzieren. Ein englisches Wörterbuch ist ebenfalls eingebunden, für mich aber wenig nützlich. Wenn ich mal Zeit habe versuche ich vielleicht, meine AJAX-Rechtschreibprüfung mit diesem Plugin zu kombinieren, dann wär’s wirklich optimal.

now ****ing

Saturday, October 22nd, 2005

Habe dank streamtuner soeben das Online-Radio Favourite Porno Film Soundtracks entdeckt. Henry van Damp ist zwar nicht als Special Guest dabei, dafür aber Musik, die man bereits nach den ersten Tönen dem Genre zuordnen kann. Was es so alles gibt…

Congster und die Hotline

Friday, October 21st, 2005

Um Geld zu sparen sind wir vor einiger Zeit zur DSL-Flatrate von Congster gewechselt, alles funktionierte reibungslos. Bis heute. Als ich nach Hause kam teilte mir meine Schwester mit, dass “das Internet” nicht funktioniert, ICQ aber schon. Klarer Fall, der DNS-Server spinnt. Router resettet, nichts.

Also die Hotline für 12¢ pro Minute angerufen. Nach einer knappen Minute in der Warteschleife eine junge Dame, die mich nach meinen Problemen fragt. Ich erkläre ihr, dass ich IPs direkt anpingen kann, aber keine Adressen mittels DNS aufgelöst werden. Vielleicht spinnen ja deren DNS-Server. Sie fragt mich, ob ich Kunde bei ihnen sei, fragt nach Kundennummer, Geburtsdatum und meinen Browser. “Epiphany” sagt ihr nichts, als sie mir empfiehlt, es mit dem Internet Explorer zu versuchen erkläre ich ihr, dass es nicht am Browser liegt, ich über ein Terminal Pings absende usw. Sie schickt mich in die Warteschleife und teilt mir nach zwei Minuten mit, dass mein Router die DNS-Server nicht erkenne, diese seien so eine Art Telefonbuch für Internetseiten. Ich frage mich, ob sie vergessen hat, dass ich ihr wenige Minuten vorher etwas dementsprechendes erzählt habe, nehme aber eine Liste der Congster-DNS-Server entgegen. Ich trage diese im Router ein – nichts. Also direkt über die resolv.con – ebenfalls nichts.

Also rufe ich noch einmal an, nach fünf Minuten Warteschleifengedudel ein Mann, etwas weniger freundlich als die Dame von vorher. Er fragt mich nach meinen Problemen, ich erzähle ihm das, was ich auch der Frau erzählt habe. Als er mich nach meinem Browser und Betriebssystem fragt, erkläre ich auch ihm, wie das mit den Pings zu IPs und Domains so ist. Er rät mir, doch mal den MTU-Wert zu ändern. Erst zu senken, dann auf’s Maximum stellen, dann doch wieder zurück. Um ihn nicht zu verärgern führe ich alle Schritte geduldig durch. Als auch das nichts hilft, fragt er nochmal nach, ob ich tatsächlich Linux einsetze. Ich bestätige und werde in die Warteschleife geschickt. Nach zwei Minuten kommt er wieder, rät mir, doch mal direkt in der “Netzwerkumgebung” die DNS-Server einzutragen. Ich erinnerte dran, dass ich ihm wenige Minuten vorher mitteilte, dass ich Linux benutze und mir in einem früheren Gespräch bereits neue DNS-Server mitgeteilt wurden. Das überforderte ihn wohl, wieder Warteschleife.

Ein paar Minuten später ist er wieder dran, er meint, dass das am Betriebssystem liegt und ich mich an den “Linux-Support” wenden solle. Ich erzähle ihm, dass es nicht am Betriebssystem liegt: da unser Router automatisch per NTP die aktuelle Zeit holt, was auch nicht funktioniert, liegt das Problem tiefer. Das hätte ich nicht tun sollen, erstens hat NTP nichts mit Domains zu tun, zweitens sagt ihm das nichts, drittens solle ich doch eine Mail an info@c….de schreiben (“Die Antworten Ihnen auch sofort!”) und außerdem ist eh alles der Router schuld.

Unser Router ist von der Telekom, also spiele ich mal das Telekom-Spiel und mache das, was man mir dort vor einiger Zeit geraten hat, als der Router nicht wie gewünscht funktionierte: neustarten, neustarten, neustarten… dann warten, bis es wieder funktioniert. Nach zwei Resets hat es dann funktioniert.

Stellt sich noch die Frage, welche Hotline nun kompetenter ist. Die von Congster, oder die der Telekom?

Überraschung!

Thursday, October 13th, 2005

Von rechts kommende Frau mit großem Auto schneidet beim Linksabbiegen die Kurve, ich bringe meinen Zivi-Berlingo mit kurzem Quietschen gerade noch rechtzeitig zum stehen, wenige Zentimeter von ihrem Auto entfernt. Sie grinst, streckt mir die Zunge raus, lächelt und fährt weiter.

Diese Reaktion habe ich wohl am aller wenigsten erwartet…

Zivifreuden

Tuesday, October 11th, 2005

Zivis biegen Kondensatoren gerade

Davon werden 1200 Stück pro Tag gebraucht. Wieso man nicht gleich richtig gebogene Kondensatoren bestellt, bleibt wohl für immer ein ungeklärtes Rätsel.

Dream Theater in der Philipshalle

Saturday, October 8th, 2005

Gestern war es endlich soweit, über 3 Stunden Dream Theater live! Kurz vor 17 Uhr waren wir da, zwei Stunden später war Einlass. Das bescherte uns geniale Plätze genau vor der Mitte der Bühne, irgendwo zwischen 5. und 7. Reihe, also nur rund 3 Meter von Dream Theater entfernt. Die “Octavarium-Tour” begann mit Track 1 vom neuen Album, “The Root of All Evil”, welcher das Konzert hervorragend eröffnete. 20 Jahre Dream Theater wurden gefeiert, mit einem musikalischen Rückblick von Anfang an. Weiter ging es also in chronologischer Reihenfolge mit je einem Stück von jedem Album von Dream Theater bzw. Majesty. Ein unveröffentlichtes Stück wurde auch gespielt, gefiel mir gut. Anschließend kam das 24 Minuten-Stück “Octavarium” vom gleichnamigen aktuellen Album was einfach nur genial war – auch das mehrminütige Solo des Keyboarders der neben seinem Keyboard auch das Continuum mehrfach bemühte. In der Zugabe wurden noch einige ältere Stücke gespielt wie z.B. “Pull Me Under” und auch “The Spirit Carries On” vom vorher übersprungenem Album “Metropolis Part 2″.

Nach über sechseinhalb Stunden stehen schmerzten zwar Rücken und Beine (tja, Zivi ist eben doch was anders als Bund), aber es hat sich gelohnt, es war wirklich eins der (oder das?!) besten Konzerte, die ich je gesehen habe!