Bin eben nach Hause gekommen und habe routinemaessig mein Notebook eingeschaltet. GDM startet und begruesst mich mit einem netten “Kein HOME-Verzeichnis gefunden”. Super! Also neugestartet, Rescue-Modus ausgewaehlt und tadaa, es wird noch schlimmer. “modprobe FATAL: /lib/modules/linux-2-6-10/xxxx not found”. Also erstmal schauen, wo die Ubuntu Live-CD ist… finde natuerlich keine, habe ich ja alle verschenkt. Knoppix ist auch keine in der Naehe, bleibt nur eine grottige SUSE 9.3 DVD aus irgendeiner ct, bei der aus unerfindlichen Gruenden nicht einmal UTF-8 oder irgendein locale funktioniert. fsck aufgerufen und hda1 (/boot) repariert. hda4 (/home) repariert… bzw. nein, fsck.reiserfs hat eine weitere Hiobsbotschaft, der Index ist futsch, ich solle doch versuchen, ihn wiederherzustellen. Ok, und es scheint sogar geklappt zu haben, hoffe ich mal, dass ich nachher meine Mails usw. habe. Dann gings weiter mit hda3 (/), fsck.reiserfs meldet, ich solle ein –rebuild-tree machen, weil alles kaputt ist. Nagut. Gemacht, mittlerweile kann ich die Partition wieder mounten, aber eine Menge Daten sind weg. Das oben schon genannte /lib/modules und noch viel schlimmer: /var/mysql und /var/www. Juchu.
Bin ich froh, dass ich ein 7 Tage altes Teil-Backup der Datenbank habe und mein aktuelles Projekt in einem CVS im Internet gespeichert habe.
Die Versuchung wird immer staerker mir einen billigen, alten PC zu suchen, dort ein RAID-5 einzurichten und meine Daten permanent mittels rsync zu uebertragen. Fragt sich nur, wo ich so ein lautes Teil hinstellen soll, sodass es trotzem noch mit unserem WLAN-Router im zweiten Stock kommunizieren kann.
Je nachdem was Du für ne Internet-Anbindung hast würde sich ein GMail-Account samt gmailfs empfehlen. Damit kannst Du dann Deine wichtigen Sachen auch remote sichern. Zur not halt auch GPG-Verschlüsselt, damit Dir Google nicht darauf noch kontextbezogene Werbung schickt. *g*
Ein kleiner VIA EPIA als Server würde es vielleicht auch tun.
Schön leise und stromsparend. Mit Mini-ATX Gehäuse entfällt dann aber wahrscheinlich RAID-5.
GMail kommt nicht in Frage, da benutze ich doch lieber einen meiner Server im Netz für das Backup. Ich werde mir demnächst erstmal eine simple Backup-Lösung mittels rsync stricken und so zumindest die wichtigsten Ordner (~/.evolution, ~/.gconf, ~/.gnome2, /var/www) sichern. Den Rest werde ich wohl erstmal auf einer externen USB-Platte spiegeln.
VIA EPIA klingt schonmal ganz nett, evtl. funktioniert es ja mit 3 Notebook-Festplatten? Einen RAID-Controller sollte man in den PCI-Slot ja reinbekommen. Muss mich mal demnächst informieren, was es da so an Möglichkeiten gibt.
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Scheiß Tag
22.09.2005, 17:45 Uhr
Erinnert sich noch wer an Zum kotzen von vor zwei Wochen? Heute ist quasi Teil 2 davon. Nach einem Tag Zivildienst ohne Mittagspau [...]
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Scheiß Tag
22.09.2005, 17:45 Uhr
Erinnert sich noch wer an Zum kotzen von vor zwei Wochen? Heute ist quasi Teil 2 davon. Nach einem Tag Zivildienst ohne Mittagspau [...]