In letzter Zeit ist hier leider nicht viel los gewesen was daran liegt, dass ich dank Zivildienst früh raus muss und den ganzen Tag mit Arbeiten in der Montage, dem Herumfahren von Geld und Essen sowie Spülen in diversen Finanzämtern verbringen. Wenn dann endlich Feierabend ist, geht die Arbeit erst richtig los, dann darf ich bis spät Abends vor dem Rechner sitzen und programmieren. Während man stupide Arbeiten in der Montage macht hat man Zeit – viel Zeit – zum nachdenken, und so fiel mir ein alter Artikel aus einem “p.m. Computerheft” von 1984 ein, den ich in meiner Grundschulzeit gelesen hatte.
Dort ging es um einen damals Siebzehnjährigen, der mit 13 Jahren seine ersten Programme schrieb, sich mit 17 selbstständig machte und seitdem mit Software Geld verdient – u.A. auch durch große, deutschlandweit bekannte Firmen. Als ich den Artikel damals las hoffte ich insgeheim, dieses Ziel ebenfalls erreichen zu können. Mit 13 Jahren passierte es dann, ich entwickelte die Software “ADDIMATH”, ursprünglich entstanden um meinem Mathelehrer in der fünften oder sechsten Klasse zu zeigen, wie man einen Algorithmus zur Bestimmung des ggT am Computer implementiert. Später erweiterte ich ADDIMATH immer mehr, verfeinerte Algorithmen wie das “Sieb des Eratosthenes” zur Bestimmung von Primzahlen und ließ einige meiner Hausaufgaben wie Primfaktorzerlegungen, Gleichungssysteme und einfache geometrische Aufgaben vollautomatisch davon lösen. Mit 17 meldete ich mein Gewerbe an, und heute, mit 19 Jahren, ist es wohl soweit: neben einigen kleineren Kunden gibt es nun auch einen großen, deutschlandweit bekannten: DATA BECKER.
Merkwürdig wenn sich Kindheitsträume(reien) erfüllen, ohne dass man es bemerkt…
ADDI-math klingt aber sehr seltsam
merkwürdig wenn sich gewisse Dinge aus der Kindheit im späteren Alter wiederspiegeln :-P